Caple AUF900 Manual do Utilizador Página 271

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ENSI Erfahrungs- und Forschungsbericht 2011
(Isopropanol), Mischung mit der LS-Szintillator-
flüssigkeit Ultima Gold™ und anschliessender
LS-Messung. Diese Methode erschien zunächst
die beste Schnellmethode zu sein, aber bei Ab-
wässern mit hohem Schwebstoffanteil verstopf-
ten die Poren des Extraktionsharzes, und eine
quantitative Absung des Extraktionsharzes
von der Tgersubstanz (Amberlite) war nicht
mehr möglich. Für Abwasserproben mit hohem
Schwebstoffanteil wurden daher häufig nur
Ausbeuten von 30 % erzielt.
3. Ablösung des Harzes von der inerten Tger-
substanz mit einem organischen Lösungsmittel
(Isopropanol) und anschliessendem kompletten
Eindampfen der organischen Phase und Zerstö-
rung des Harzes mit starken Oxidationsmitteln
(HNO
3
/H
2
O
2
), danach Auflösung des minerali-
sierten ckstandes mit 2 ml HCl, Mischung mit
LS-Cocktail, Homogenisierung und Messung.
Diese Versuche brachten quantitative Ausbeu-
ten für Abwässer mit geringem Schwebstoffan-
teil. Durch die Zerstörung des Harzes und voll-
ständiger Aufoxidation waren nun auch keine
Quenchkorrekturen mehr notwendig. Wie bei
Methode 2 liess sich auch hier das Harz nicht
quantitativ vom Filter eluieren, wenn sich auf-
grund eines hohen Schwebstoffanteils die Pro-
be schlecht filtrieren liess.
Schlussfolgerung: Methode 1 bringt mit dem ge-
ringsten Aufwand die besten Ergebnisse. Bei zu
starken Quencheffekten (Kontrolle über Quench-
Parametermessung) liefert die Methode jedoch
keine quantitativen Ergebnisse. In solchen Fällen
ist es besser, Aliquote der Abwasserproben wie
bisher einzudampfen und direkt im hochauflösen-
den Alpha-Spektrometer zu vermessen. Allerdings
sollte zur besseren Quantifizierung dieser klassi-
schen Methode die Zähleffizienz der Messpräpa-
rate als Funktion des Proben-Flächengewichtes be-
stimmt werden.
(11/6) Einführung einer Analysemethode
zur Bestimmung von Pb-210/Po-210 und
Ra-226/Ra-228 in Trink- und Mineral-
wässern
Seit einigen Jahren wird ein radiumselektives Fil-
termaterial der Firma 3M Empore, das sogenannte
Rad Disk, vertrieben. Die vom Hersteller empfohle-
nen Anwendungen wurden in verschiedenen La-
bors zur Radium-Bestimmung in Mineralwässern
getestet. Es wurde damit begonnen, mit dem Hi-
dex 300 SL Spektren sowohl mit einem
226
Ra- als
auch mit einem
210
Pb-Tracer aufzunehmen und die
Messparameter zu optimieren. Um bei der Bestim-
mung von
228
Ra-Interferenzen im -Fenster mit
210
Pb zu vermeiden, ist es notwendig, Blei vor der
10
Zusammenarbeit in der praktischen Strahlenschutzforschung
Beta
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Figur 9:
Messung 1 Stunde
nach Elution,
226
Ra im -Fenster.
Figur 10:
Messung 1.5 Tage
nach Elution mit
Folgeprodukten
(-Fenster mit
214
Pb,
-Fenster mit
222
Rn,
218
Po,
214
Po).
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